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Zeldzame Ziekten Fonds (‘Fonds für seltene Krankheiten’) Rallye 2014

06 October 2014

Dank der ZZF-Rallye kann mit der Forschung nach dem Leigh-Syndrom angefangen werden

Am Sonntag, den 5. Oktober fand zum neunten Mal die alljährliche ZZF-Rallye statt. Bei der Rallye, der Auktion und der Lotterie wurden insgesamt 79.940,- € für Forschung nach dem Leigh-Syndrom, der schlimmsten Form einer Energiestoffwechselkrankheit, gesammelt. Für diese Forschung werden 75.000,- € benötigt. Durch zwei zusätzliche Spenden beträgt der Gesamtbetrag jetzt 81.000,- €.

Dieses Jahr gingen 70 Mannschaften mit ihrem Boliden an den Start der herausfordernden Rallye, die von Jan Berkhof geplant wurde. Der Stylist Fred van Leer gab zusammen mit Charles Ruijgrok, dem Vorsitzenden vom ZZF, das Startsignal auf dem Gut ‚De Horst‘ im niederländischen Driebergen. Die Teilnehmer setzten sich aus leidenschaftlichen und engagierten Menschen zusammen und wurden von bekannten niederländischen Persönlichkeiten und Botschaftern vom ZZF ergänzt. Gijs van Lennep, ehemaliger Formel-1-Fahrer, und Jan Lammers fuhren die Rallye gemeinsam. Auch der frühere niederländische Minister Jan Kees de Jager, Gaston Starreveld der ‚Postcode Loterij‘ und Warenprüfer Rob Geus der ‚Smaakpolitie‘ („Geschmackspolizei“, niederländische Fernsehsendung) gehörten zu den Teilnehmern. Bas van Werven, der Moderator der Nachrichtensendung ‘Eenvandaag’, versteigerte mit Begeisterung und großem Erfolg zusammen mit Charles Ruijgrok die zur Verfügung gestellten Kavelingen.

Unmittelbar nach dem Start wurden die Mannschaften schon von einem Test überrascht. Danach führte die Fahrt auf einer ländlichen Route für den Lunch nach ‚Royal Leerdam Crystal‘. Nach dem Lunch wurde ein ‚Krockettenhalt‘ bei ‚Brasserie Waalhaven‘, direkt neben der Start- und Landebahn vom Airport Rotterdam – The Hague, gemacht, wonach die Route in Richtung Hornbach Nieuwerkerk weiterverfolgt wurde, wo ein Test mit Punkten für die Wertung durchgeführt wurde.

Das Finish befand sich beim ‚Porsche Centrum Rotterdam‘, wo die Teilnehmer einen herrlichen niederländischen Eintopf geniessen konnten.

Der Ertrag, der unter anderem von Sponsoren wie UTS, State of Art, Porsche Centrum Rotterdam, Royal Leerdam Crystal, Hornbach, House of Lords & Gassan ermöglicht wurde, kommt der Forschung nach dem Leigh-Syndom zugute. Professor Jan Smeitink und sein Team arbeiten schon seit Jahren im Universitätsklinikum der Radboud-Universität Nimwegen daran, ein Medikament zu entwickeln.

Charles Ruijgrok: ‘Es ist wunderbar, dass die neunte Ralley so viel Geld eingebracht hat - und das in der heutigen Zeit. Wir möchten allen ganz herzlich für ihren Beitrag danken. Es ist schön, dass so viele Menschen und Betriebe dem ZZF gut gesinnt sind‘.

Das Leigh-Syndrom

In den Niederlanden leiden ungefähr 16 Kinder am Leigh-Syndrom, der schlimmsten und progressivsten Form einer Energie-Stoffwechselkrankheit. In Europa gibt es ungefähr 500 erkrankte Kinder. Bei Patienten mit einer Energie-Stoffwechselkrankheit funktionieren die Energie-Fabriken nicht einwandfrei, wenn man es einfach formuliert: Sie haben einen defekten Akku, der sich nur sehr langsam auflädt, der auf der Hälfte sein Maximum erreicht, der sich ganz schnell wieder leert und der den Körper mit seinen Abfallstoffen schädigt. Kinder mit dem Leigh-Syndrom sterben alle jung, die meisten Kinder werden nicht älter als 10 Jahre.

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