X
Wählen Sie Ihr Land und Sprache
Fortsetzen
Menu

Geschichte

Von 200 bis 10.000m2

Das Werksgebäude hatte nicht immer den heutigen Umfang. Seit der Eröffnung des Strickateliers im Jahr 1936 hat das Gebäude ein erhebliches Wachstum erlebt. Was als 200 m² große Werkstatt begann, entwickelte sich zu einem Firmengebäude von 10.000 m². Die historische Entwicklung der Fabrik ist in Archivunterlagen von Albert Westerman sr. festgehalten.

Geschiedenis

Geschichte des fabrikgebäudes

1935 erbte Albert Westerman sr. von seiner Tante ein ca. 800 m² großes Grundstück (1), gelegen im Gebiet zwischen der Dr. Besselinkstraat, Op den Akker und De Nieuwe Maat in Lichtenvoorde. Das gesamte Gebiet bestand aus neun Grundstücken mit ebenso vielen Eigentümern. Im Laufe der Zeit gelang es Albert Westerman sr., all diese Grundstücke zu übernehmen, wodurch er sein Betriebsgebäude entsprechend erweitern konnte. Auf der Karte sind die Reihenfolge und das Jahr des Erwerbs jedes Grundstücks vermerkt.

 

Fabrikgebäudes - Karte Nummer 1 

 

Auffallend ist, dass durch das Gebiet ein Sandweg verlief. Anfangs wurde bis zu diesem Weg gebaut, ab 1950 jedoch auch darüber hinaus. Der Verlauf dieses Wegs ist bis heute sichtbar geblieben. Wer durch den langen Gang zur Strickerei geht, läuft im Grunde über diesen alten Weg.

Nachdem 1936 und 1937 die Hälfte des eigenen Grundstücks bebaut worden war, konnte Albert Westerman sr. sein erstes Grundstück von Pillen (’t Zwaantje) übernehmen, woraufhin 1938 die dritte Erweiterung folgte. 1941 wurde der Rest des Grundstücks bebaut. Danach gab es für Erweiterungen keinen Platz mehr.

 

Fabrikgebäudes - Karte Nummer 2 

 

So wurde 1950 ein Grundstück von Jaarsveld übernommen. Dies wurde 1951 zur Erweiterung der Strickerei genutzt, und zwei Jahre später wurde dort ein Garnmagazin eingerichtet. Auf dem Grundstück der Diakonie wurde ein repräsentatives zweistöckiges Bürogebäude errichtet. Im Bereich zwischen diesem Neubau und der vorhandenen Bebauung entstanden Einrichtungen für die Spedition. Heute befinden sich hier der Showroom und das Restaurant. 

 

Fabrikgebäudes - Karte Nummer 3

 

Ende der 50er-Jahre wurde die Expansion weiter vorangetrieben. Der Konfektionssaal mit Sheddach und der darüber gelegenen Kantine wurde 1959 fertig gestellt; 1965 kam ein großes Garnmagazin hinzu. 

 

Fabrikgebäudes - Karte Nummer 4 



1962 musste die Schuhfabrik Sterenborg schließen, und so gelangte Albert Westerman in den Besitz auch dieses Grundstücks samt Gebäude. Nachdem das Gebäude 20 Jahre lang an eine Schule vermietet worden war, musste es 1982 einer Lagerhalle (Fertigstellung 1983) und später dem heutigen Garnmagazin (1988) weichen.

 

Fabrikgebäudes - Karte Nummer 5